Glaube an dich

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Wer soll es sonst tun?

Ein Date bringt neue Aussichten

Außer das Zirpen der Grashüpfer, das Rauschen der Blätter und entfernte Stimmen der Tagestouristen, die mit ihren Kameras jeden Winkel dokumentieren, ist hier oben nichts zu hören. Ich kann es kaum glauben. So fühlt sie sich an, die Zeit mit mir selbst. Manchmal fällt es uns schwer, uns an sie zu erinnern. So hektisch sind wir damit beschäftigt unser Leben zu leben. Wir rennen von einem Termin zum nächsten. Da haben wir selten die Freiheit, uns ein bisschen Zeit für uns selbst zu nehmen.

Doch heute ist das anders. Ich habe einen Termin mit mir. Und das nicht irgendwie zu Hause auf der Couch. Nein. Ich kann mir für mein Date mit mir keinen besseren Ort vorstellen als die 106. Stufe der Thingstätte in Heidelberg. Von hier habe ich nicht nur die beste Aussicht auf die wunderbar erhaltende Freilichttribüne. Hier oben bin ich ganz bei mir. Auf gleicher Höhe mit den Baumspitzen. Die frische Waldluft. Ein Gefühl von Freiheit. Zu wissen, dass ich es aus eigener Kraft, Schritt für Schritt, bis hier oben geschafft habe, sorgt für ein wohliges Gefühl im Brustkorb.

Einfach machen

Unten am Beginn der Treppenstufen habe ich mir das Ziel gesetzt, bis nach oben zu laufen. Ich habe nicht lange darüber nachgedacht, ob ich es schaffen könnte. Ich habe nicht darüber nachgedacht, was passieren könnte, wenn ich unterwegs umknicke oder meine Kräfte überschätze, viel zu schnell loslaufe und es dann vielleicht nicht mehr bis ganz nach oben schaffe. Ich habe nicht darüber nachgedacht, ob ich ausreichend vorbereitet, ob ich genug trainiert bin. Ich habe nicht darüber nachgedacht, was andere Menschen von meiner Idee halten. Ich habe auch nicht darüber nachgedacht, umzukehren und es an einem anderen Tag noch einmal zu versuchen oder die Idee komplett über den Haufen zu werfen. Meine Strategie war ganz einfach: Ich hatte mein Ziel fest im Blick und bin losgelaufen. Stufe für Stufe, Atemzug um Atemzug. In meinem Tempo. Und dabei hatte ich Spaß.

Unterwegs mache ich Halt auf der 106. Stufe.  Meine Beine hätten mich noch weiter hinaufgetragen. Aber hier find ich es schön. Ich drehe mich um und blicke auf den zurückgelegten Weg. Ich erinnere mich an einen Spruch, den ich einmal gelesen habe: “Durch unsere Überzeugungen erschaffen wir unsere Realität.” Genau. Der Unterschied zu anderen Dingen in meinem Leben war der: Ich habe soeben nicht nachgedacht. Ich habe es einfach getan und mir vertraut. Ich wollte es einfach und war überzeugt, dass ich es schaffe. Mein Glaube an mich selbst und mein Wille haben mich hierher gebracht.

Das Geheimnis von Erfolg

Mein Herz macht vor Freude einen Sprung, denn mir wird plötzlich einiges klar: “Wir können alles schaffen, wenn wir es wirklich wollen. Wir haben alles, was wir brauchen, um am Ziel anzukommen.” Was zählt, ist unsere innere Stärke. Unser Wille. Unser Glaube an uns selbst. Dann können wir alles erreichen. Klar, einige könnten jetzt sagen: “Nun ja, die Stufen der Thingstätte hinaufzusteigen, ist ja auch leicht. Im Vergleich dazu, ein erfolgreiches Unternehmen zu führen, einen Job im Ausland zu finden, eine Weltreise zu machen oder fliegen zu lernen, ein Kinderspiel.” Das sehe ich nicht so. Wieso machen wir das Leben so kompliziert? Manchmal ist die Wahrheit ganz einfach.

Wenn du fällst, lernst du, wie du wieder aufstehst

Jeder von uns hat eine persönliche 106. Stufe – seine Ziele und Träume. Als Kind hatten wir viele davon. Die einen wollten um die Welt segeln, die anderen Weltmeister werden. Doch je älter wir wurden, desto mehr haben wir den Glauben daran verloren und sie gerieten in den Hintergrund. Heute haben wir keine Zeit, dafür aber die Angst, zu scheitern.

Als Baby kannten wir keinerlei Angst, da wir nicht einmal wussten, was Angst ist. Als Baby handelten wir instinktiv und nicht aus emotionalen Angstzuständen. Auch im Kindesalter war uns die Angst nicht so bewusst, wie wir sie als Erwachsener kennen. Kinder sind oft mutiger als Erwachsene und sie geben vor allem nicht auf, wenn etwas nicht von Anfang an klappt. Ein gutes Beispiel dafür ist das Laufen lernen.  Kinder lernen es nur, in dem sie hinfallen, aufstehen und es erneut versuchen. Kinder fallen zwar, aber sie raffen sich immer wieder auf und versuchen den nächsten Schritt erneut. Gerade dieses Hinfallen und Aufstehen kann man auf das ganze Leben beziehen. Wir alle fallen im Leben hin. Aber warum fallen wir? Wir fallen, um zu lernen, wie man wieder aufsteht. Diese Herausforderungen stärken unser Selbstvertrauen.

Warum der Glaube an dich wirklich wichtig ist

Warum aber ist es gerade so wichtig, dass du an dich und somit auch an deine Ziele glaubst? Die Antwort lautet: Keiner wird an dich und deine Träume glauben, wenn du nicht selbst an dich glaubst. Keiner außer dir wird etwas für deinen Traum unternehmen. Du bist für die Verwirklichung deiner innersten Träume und gesetzten Ziele verantwortlich, sonst keiner. Nur wenn du zu hundert Prozent an dich glaubst, wirst du bereit dafür sein, alles zu geben. Dann wirst du bereit dafür sein, jeden Tag etwas für deine Ziele und deinen Traum zu tun, und deine Angst überwinden.

Wie willst du andere Menschen mit einem Gedanken oder einer Vision überzeugen, wenn dir selbst der Glaube daran fehlt? Wie möchtest du denn deinen Traum verwirklichen, wenn du dir die ganze Zeit einredest, dass du es sowieso nicht kannst und dich ständig selbst kritisierst? Du bist dann selbst die größte Hürde zwischen dir und deinem Traum. Deshalb ist es entscheidend, dass du nie den Glauben an dich verlierst, auch wenn es ab und zu schwer zu sein scheint. Stehe einfach auf und laufe weiter! Stufe für Stufe.

Du selbst kreierst deine eigene Realität

Das, woran du glaubst, wird zu deiner Welt. Glaube an dich selbst und du wirst überrascht sein, wie viel du erreichen kannst. Es fordert Mut und ist mit Ängsten verbunden. Doch gleichzeitig bedeutet es, du stellst dich Situationen, bist offen für Neues. Du probierst andere Dinge aus. Je mehr du deine Komfortzone verlässt, umso gestärkter wirst du sein. Der Glaube an dich selbst beeinflusst einfach alles im Leben. Er beeinflusst dein gesamtes Denken, dein Handeln, alle Entscheidungen, die du tagtäglich triffst und vor allem auch wie du auf andere wirkst. Mit dem Glaube an dich selbst und an dein Können legst du den Grundstein, das zu erreichen, was du dir für dein Leben vorstellst.

“Im Prinzip ist es doch ganz einfach”, denke ich mir später, als ich wieder im Auto sitze. “Wieso ist mir das nicht früher eingefallen? Das ist schon das ganze Geheimnis für Erfolg.”

Dieses Date endet mit einem Lächeln im Gesicht.

“Machen ist wie wollen, nur krasser.” (Quelle unbekannt)

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Deine Kati