7 Dinge, die auf meiner No-Go-Liste stehen

7 Dinge, die auf meiner No-Go-Liste stehen

einzikatig-katithomas-loewenschwester-no-go

Wenn du glücklich sein willst, fang an.

Dinge zu tun, die uns nicht glücklich machen, ist menschlich, aber selten sinnvoll. Doch kann man Glücklichsein lernen? Ja, indem wir zu allererst das sein lassen, was uns nicht erfüllt. Ich verrate dir sieben No-Go’s, mit denen ich bisher mein Glück verhindert habe und die ich jetzt anders mache.

„Wir tun uns so schwer, uns unserer Wünsche und Träume bewusst zu werden. Es fällt uns oft leichter, aufzuschreiben, was wir alles in unserem Leben nicht wollen“, hörte ich meinen Coach sagen. Ihr Auftrag an mich war klar: Schreibe deine persönliche „I-don’t-want-anymore“-Liste (dt. was-ich-nicht-mehr-möchte-Liste). Ich drückte mich tagelang vor dieser Aufgabe. Mir war unterbewusst schon klar, dass es unangenehm werden wird und ich mir selbst eingestehen darf, wo mein Leben noch nicht so war, wie ich es mir wünschte. Ich wollte ganz ehrlich zu mir sein, sonst hatte diese Liste keinen Sinn. 

Am Anfang vom Glück steht die Vorstellung darüber, was Glück für uns bedeutet. Um glücklicher zu werden, dürfen wir uns öfter einmal zurücklehnen, entspannen und eine „I-don’t-want-anymore“-Liste schreiben. To-do-Listen oder ähnliche verfolgen uns den ganzen Tag. Davon gibt es echt genug. Etwas nicht zu tun, klingt da schon wesentlich spannender. Irgendwann fasste ich Mut und beschloss, meine ganz persönlichen No-Go’s festzuhalten. Hier ein Auszug daraus: 

Gefühle mit Essen runterschlucken 

Ich liebe es zu essen, gemeinsam zu kochen und meinem Körper damit etwas Gutes zu tun. Essen hatte aber in der Vergangenheit noch eine andere Funktion außer Genuss, Geselligkeit und Selbstfürsorge. Ich habe gegessen, wenn ich bestimmte Gefühle nicht mehr fühlen wollte. Dann aß ich vor allem Süßigkeiten. So schluckte ich Gefühle wie Wut, Traurigkeit, Angst und Überforderung im wahrsten Sinne des Wortes einfach runter und ließ sie nicht an die Oberfläche kommen. Ich wollte oder durfte mich ihnen nicht hingeben. Kennt ihr das auch, dass ihr zu Toffifees greift, wenn ihr gestresst oder in einer Situation (emotional) überfordert seid? Heute bin ich zwar noch nicht komplett geheilt von meiner Abhängigkeit, aber ich beobachte mich und meine Gefühle, bevor ich den „Müll“ in mich „hineinfresse“.

Mich mit „Bewohnern” umgeben

Nicht erst seitdem ich Tobias Becks Podcast „Bewohnerfrei“ höre, weiß ich, dass es sie gibt: Ich rede von „Bewohnern“ (wie Tobi sie nennt) oder einfach Energieräubern. Also Menschen, die ihren seelischen Müll bei dir auskippen und dir jede Energie entziehen. Ich habe aufgehört, meine Zeit mit ihnen zu verbringen. Der Kreis von Menschen, mit denen ich mich umgebe, hat sich in den letzten Jahren stark verändert. Ich habe mich bewusst von Menschen verabschiedet, die nicht mehr stimmig zu mir sind, und ihnen für den gemeinsamen Lebensabschnitt gedankt. Sie alle sind wundervolle Menschen. Es liegt nicht an ihnen, sondern ganz allein an mir. Hin und wieder begegne ich noch einem Bewohner und ich ertappe mich dabei, wie ich aus Angst vor Ablehnung oder reiner Höflichkeit einem Gespräch zustimme. 

Geld eine größere Bedeutung geben

Wie oft hörte ich mich sagen: „Ich mach mir nichts aus Geld“ oder „Ich möchte niemals reich sein.“ Aber meinte ich das auch so? Oft war doch das Gegenteil der Fall. Denn insgeheim hoffte ich darauf, dass ich irgendwann einmal genug Geld besitzen würde, um mir all meine Wünsche zu erfüllen. Das, was ich mir am Meisten wünschte, nämlich Geld für meine Träume, schob ich konsequent von mir weg. So tat ich mich zum Beispiel schwer, in Verkaufsgesprächen meinen Preis zu nennen, arbeitete oft für einen Spottpreis und ließ mir unendlich Zeit, Kunden eine Rechnung zu schreiben. Weil „Geld besitzen“ mir unangenehm war, verhinderte ich mit allen möglichen Strategien den Geldfluss. Damit gab ich Geld eine größere Bedeutung als es hat: Geld ist nicht mehr und nicht weniger als ein gleichwertiger Austausch für meine Leistung. Heute konzentriere ich mich weniger auf’s Geld verdienen, sondern mehr auf erstklassigen Service für meine Kunden. Ich frage mich: Welchen Service braucht mein Kunde und wie kann ich ihn erfüllen? 

Freunde vernachlässigen

Klar, um ein neues Lebens zu führen, braucht es Zeit. Zeit für Rückzug, Zeit für Reflexion, Zeit für Kreativität. Aber eines habe ich erkannt: Ein neues Leben macht nur Spaß, wenn man die Glücksgefühle und die Momente mit jemandem teilen kann. Was mich erfüllt, ist ein großer Tisch mit Freunden und Familie, an dem wir essen, erzählen und lachen. Meine Lieben, ihr dürft euch wieder mehr auf Einladungen von mir freuen. Ihr seid das Beste, was mir je passiert ist. 

So wenig Wissen weitergeben

Neben meinem Bett liegen meistens fünf bis sieben Bücher. Ich lese selten ein Buch nach dem anderen. Ich entscheide mich meistens für solche, die mich inspirieren, lehren und wachsen lassen. Neues Wissen hole ich mir aber auch aus Workshops, Beratungen und unendlich vielen Gesprächen. Persönliche Weiterentwicklung ist schon immer ein großer Teil in meinem Leben. Geistig zu wachsen ist mir wichtig. Ebenso anderen Menschen zu helfen und zu unterstützen. All das Wissen, was ich mir über die letzten Jahrzehnte angeeignet habe, darf ich noch viel bewusster an Interessierte weitergeben. Beim Helfen lerne ich selbst. Es ist also immer eine Win-Win-Situation für uns beide. 

Reisen auf später verschieben

Wer mich kennt, weiß, dass ich gerne in andere Länder reise. Ich liebe es auf Reisen, neue Freunde zu finden und neue Horizonte zu entdecken. In den letzten Jahren hatte ich für diese Passion genau 30 Tage im Jahr Zeit (wie ungefähr jeder Arbeitnehmer in Deutschland). Mit dem Schritt in die Selbstständigkeit erfülle ich mir einen Traum, indem ich meine Reiselust mit meinem Beruf verbinde. So darf ich jetzt noch viel öfter Shootings am Meer haben, wie zuletzt mit einer Kundin in Holland. 

Mich vor der Verantwortung drücken

Es ist einfach, andere für dein Glück verantwortlich zu machen. In voller Erwartung stehen wir unseren Liebsten gegenüber – nörgeln, jammern oder missbrauchen, damit sie uns doch bitte endlich einmal glücklich machen!! In der Vergangenheit fühlte ich mich oft als Opfer der Umstände. Erlebnisse in meiner Kindheit, Glaubensmuster meiner Eltern, meine eigenen Glaubensmuster, ein blödes Arbeitsklima oder Expartner – sie alle waren für meine Situation verantwortlich, so glaubte ich. Nur nicht ich selbst. Damit ist jetzt Schluss. Denn ich habe erkannt, dass ich selbst Schöpfer meines Lebens bin und damit mein Glück selbst verursachen kann.

Es tut wirklich gut, diese No-Go’s einmal für sich festzuhalten. Die umgekehrte Liste gibt dir eine Menge Aufschluss über dein Wunschleben. Um das Leben zu leben, das du dir wünschst, erfordert es Mut und Verletzbarkeit. Alles ist bereits in dir. Fang einfach an.

LINKS AUS DIESEM POST

INSTAGRAM: #loewenschwester – Treffe andere Löwenschwestern!

FACEBOOK: #einzikatig – Hinter jedem Portrait steckt ein Mensch mit einer Geschichte.

INSTAGRAM: #einzikatig – Lass dich von mir inspirieren.

Bleibe einzikatig!

Deine Kati